Friseur, Brille, Restaurant

Betrugsvorwürfe im AfD-Kreisverband Stuttgart

Gut 40.000 Euro sollen im Stuttgarter AfD-Kreisverband verschwunden sein. Der inzwischen gestorbene Schatzmeister soll sich, so der Vorwurf, persönlich bereichert haben.

Der Landesvorstand greift hart durch gegen den Kreisvorstand. (Archivbild) Foto: Silas Stein/dpa
Der Landesvorstand greift hart durch gegen den Kreisvorstand. (Archivbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Mutmaßlicher Untreue-Fall bei der AfD in Stuttgart: Im AfD-Kreisverband der Landeshauptstand soll sich ein ehemaliger Schatzmeister persönlich bereichert haben. Es sei ein Betrug erfolgt, bestätigte der Co-Landesvorsitzende Emil Sänze der dpa. Der vor kurzem gestorbene Schatzmeister habe private Rechnungen vom Konto des Kreisverbands bezahlt - vom Friseur- über den Restaurantbesuch bis zum Brillenkauf. 

Insgesamt seien 45.000 Euro vom Kreisverband veruntreut worden, sagte Sänze. Die Polizei ermittle in der Sache. Zunächst hatten die Bild-Zeitung und der SWR berichtet.