Brauchtum

Bundespräsident empfängt Sternsinger aus dem Bistum Limburg

Bundespräsident Steinmeier empfängt an Dreikönig Sternsinger aus dem Bistum Limburg. Sie stehen für alle Jungen und Mädchen, die in diesen Tagen in Deutschland Geld für das Amazonasgebiet sammeln.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender. Foto: Christophe Gateau/dpa
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender.

Berlin/Limburg (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender haben an Dreikönig im Berliner Schloss Bellevue Sternsinger aus dem Bistum Limburg empfangen - und für ihr Projekt gespendet. Unter dem Motto «Gemeinsam für unsere Erde - in Amazonien und weltweit» sammeln Kinder und Jugendlichen bei der 66. Aktion in ganz Deutschland rund um den Jahreswechsel Spenden zum Erhalt des Regenwaldes und zugunsten der Bewohner des Amazonasgebiets.

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Die als Heilige Drei Könige verkleideten 9 Mädchen und 11 Jungen aus dem Bistum Limburg überreichten dem Bundespräsidenten und seiner Frau auch kleine symbolische Geschenke für die Bewahrung der Schöpfung und die Sicherung der Natur. Zuvor hatten die Sternsinger ihren Segen an das große Portal von Schloss Bellevue geschrieben.

Sie vertraten dabei alle Kinder und Jugendlichen, die sich an der Aktion beteiligen und für benachteiligte und Not leidende Gleichaltrige sammeln, heißt es bei den bundesweiten Trägern der Aktion. Das sind das Kindermissionswerk «Die Sternsinger» und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Rund 650 Sternsinger aus verschiedenen Bistümern hatten am 29. Dezember in Kempten im Allgäu das bundesweite Dreikönigssingen eröffnet.

Bei dem katholischen Brauch gehen in der Zeit um die Jahreswende Kinder, die sich als Heilige Drei Könige verkleiden, von Haus zu Haus, um Spenden zu sammeln. Sie schreiben dabei den traditionellen Segen «C+M+B» (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus) über die Eingangstür. Nach Angaben der Träger der Aktion machen jedes Jahr mehrere Zehntausend Jungen und Mädchen mit. Seit dem Start 1959 seien so insgesamt rund 1,31 Milliarden Euro für benachteiligte und Not leidende Kinder in aller Welt zusammengekommen.

Das Bistum Limburg umfasst Teile der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz. In seinem Gebiet leben nach eigenen Angaben rund 2,4 Millionen Menschen, davon sind etwa 580.000 Katholikinnen und Katholiken.