2. Bundesliga

Darmstadt ohne Coach Lieberknecht in Bremen

Der Bundesliga-Tabellenletzte muss wegen einer Gelb-Sperre ohne Trainer Torsten Lieberknecht bei Werder Bremen antreten. Das schmälert die Zuversicht beim Schlusslicht aber nicht.

Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Spiel in Bremen. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild
Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Spiel in Bremen.

Darmstadt (dpa/lhe) - Ohne Torsten Lieberknecht an der Seitenlinie, aber mit anhaltender Zuversicht geht der Abstiegskampf für den SV Darmstadt 98 weiter. «Ich habe auch nicht das Gefühl, dass wir wie der Tabellenletzte spielen. Wir müssen schauen, dass wir irgendwie diesen Sieg einfahren, der uns einen Push geben würde», sagte der 50 Jahre alte Chefcoach vor dem Spiel in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim SV Werder Bremen. «Diesen Dreier wünsche ich ihnen und uns allen so sehr.»

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Zumal seine Spieler unter der Woche erstklassig trainieren würden und eine starke Moral hätten. «Es ist unglaublich. Die Mannschaft richtet sich permanent neu auf und trainiert mit großer Akribie und Energie», berichtete der Trainer. «Es herrscht eine gute Stimmung mit voller Fokussierung.»

Dabei haben die Hessen seit mehr als vier Monaten oder seit 15 Spieltagen nicht mehr gewonnen. Das klinge schon «deprimierend und dramatisch», meinte Außenbahnspieler Emir Karic, «spielt für uns aber keine Rolle». Bisher konnte Darmstadt noch nie ein Auswärtsspiel bei den Hanseaten gewinnen.

Etwas verbessert hat sich die Personallage vor der Partie gegen den Tabellensiebten in Bremen. Außer Clemens Riedel und Fraser Hornby haben zuletzt alle Spieler trainiert. Auch Mathias Honsak und Braydon Manu sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. «Braydon ist nach seiner langen Verletzung aber noch keine Option für Samstag», sagte Lieberknecht.