Allgemeinverfügung

Darum verbietet Ludwigsburg Auto-Poser- und Tuning-Treffen

Die Stadt dreht Tunern den Motor ab: Bis Anfang November dürfen keine Treffen der Szene stattfinden. Was fällt unter das Verbot, und was ist der Auslöser für die Entscheidung?

Kein Driften, kein Motorheulen: Tuner-Treffen sind in Ludwigsburg monatelang verboten. (Symbolbild) Foto: Felix Kästle/dpa
Kein Driften, kein Motorheulen: Tuner-Treffen sind in Ludwigsburg monatelang verboten. (Symbolbild)

Ludwigsburg (dpa/lsw) - Die Stadt Ludwigsburg hat Auto-Poser- und Tuning-Treffen verboten. Die Regelung gilt vom kommenden Freitag an bis Anfang November für das gesamte Stadtgebiet, wie die Stadt mitteilte. «Wir wollen verhindern, dass sich gefährliche und höchst problematische Szenetreffs in Ludwigsburg etablieren», sagte Oberbürgermeister Matthias Knecht (parteilos). Die Sicherheit im Straßenverkehr sowie der Schutz der Bewohner stünden an oberster Stelle. Die Stadt erließ eine Allgemeinverfügung.

Das Verbot gilt den Angaben zufolge auch für ähnliche, nicht genehmigte Veranstaltungen, die öffentliche Verkehrsflächen übermäßig beanspruchen oder die öffentliche Sicherheit gefährden. Ausdrücklich untersagt sind etwa sogenannte - für die Szene typische - Drifts sowie vermeidbarer Motorenlärm und die gezielte Nutzung von Straßen als Schaustrecken.

Hunderte Fahrzeuge und Menschen bei Tuning- und Poser-Treffen

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Auslöser waren Treffen der Szene, an denen bis zu 850 Fahrzeuge und rund 2.000 Menschen beteiligt waren. Die Veranstaltungen hatten laut der Stadt erheblichen Lärm, lange Staus und massive Beeinträchtigungen für den öffentlichen Nahverkehr verursacht.