Monatswetter

Der Januar in Hessen: viel Schnee und Sonnenschein

Wintersportfans kommen dieses Jahr endlich mal wieder auf ihre Kosten. Welche Besonderheiten brachte das Januar-Wetter mit sich?

Der meiste Niederschlag im Januar fiel als Schnee - sehr zur Freude der Wintersportfans. (Archivbild) Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Der meiste Niederschlag im Januar fiel als Schnee - sehr zur Freude der Wintersportfans. (Archivbild)

Offenbach (dpa/lhe) - Sonnig und schneereich hat sich der Januar in Hessen präsentiert. Die Dauer des Sonnenscheins sei ungewöhnlich gewesen, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Sie übertraf mit rund 60 Stunden den klimatologischen Mittelwert von 36 Stunden deutlich. Die Temperaturen lagen mit einem Mittelwert von minus 0,3 Grad dagegen im üblichen Bereich (Klimamittelwert: minus 0,4 Grad). Auch die Menge des Niederschlags war mit rund 61 Liter pro Quadratmeter durchschnittlich (63 Liter). Meistens fiel er als Schnee, dieser konnte sich vor allem im Bergland bis zu 21 Tage lang halten. 

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Die erste Monatshälfte war knackig kalt gewesen, der hessische Tiefstwert von minus 14,6 Grad wurde am 11. Januar im nordhessischen Burgwald-Bottendorf gemessen. Bereits wenige Tage später stiegen die Werte kurzzeitig kräftig an, am wärmsten wurde es am 16. Januar mit 13,9 Grad in Darmstadt und Offenbach - anschließend sackten die Temperaturen wieder ein und es wurde überwiegend winterlich. 

Über 20 Grad im Winter

Die bisher höchste Winter-Temperatur in Hessen hatte der DWD in Michelstadt am 24. Februar 2021 mit 20,8 Grad notiert. Der bisherige Tiefstwert im Bundesland wurde am 8. Februar 1895 mit minus 32,5 Grad in Fulda gemessen.