Deutsche Bank: Analysten erwarten geringeren Quartalsgewinn
Nach einem Jahr auf Rekordniveau blickt die Deutsche Bank auf das erste Quartal 2026. Wie entwickeln sich die Gewinne für Anteilseigner im Vergleich zum Vorjahr?
Frankfurt/Main (dpa) - Traditionell ist das erste Quartal ein gewinnträchtiges für Banken, im Fall der Deutschen Bank rechnen Analysten mit etwas schlechteren Zahlen als ein Jahr zuvor. An diesem Mittwoch (7.00 Uhr) veröffentlicht Deutschlands größtes Geldhaus die Zwischenbilanz für den Zeitraum Januar bis März 2026.
Im Schnitt wird erwartet, dass von einem Vorsteuergewinn von gut 2,81 Milliarden Euro unter dem Strich rund 1,77 Milliarden Euro auf die Aktionäre des Frankfurter Dax-Konzerns entfallen werden. Den Löwenanteil zum Gewinn dürfte einmal mehr die Investmentbank beigetragen haben, die zum Beispiel mit Finanzierung und Beratung von Unternehmen sowie Begleitung bei Börsengängen und Wertpapieremissionen Geld verdient.
Im Gesamtjahr 2025 hatte die Deutsche Bank mit gut 9,7 Milliarden Euro vor Steuern das höchste Vorsteuerergebnis ihrer Geschichte erzielt. Unter dem Strich standen 6,1 Milliarden Euro Überschuss. Höher war der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn nur im Rekordjahr 2007 mit damals rund 6,5 Milliarden Euro.