Deutsche Bank dürfte im dritten Quartal Rekordniveau halten
Setzt Deutschlands größtes Geldhaus seine Rekordjagd fort? Analysten erwarten, dass die Bestmarke des Vorjahres im dritten Quartal knapp verfehlt wurde. Dennoch wird ein Milliardengewinn erwartet.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach guten Geschäften im ersten Halbjahr 2026 hat die Deutsche Bank Einschätzungen von Analysten zufolge auch das dritte Quartal auf Rekordniveau abgeschlossen. Mit rund 2,4 Milliarden Euro vor Steuern dürfte das Vorjahresergebnis nur knapp verfehlt werden. Damals hatte Deutschlands größtes Geldhaus den höchsten Vorsteuergewinn in einem dritten Quartal seit mindestens 2007 erzielt. Die jüngste Zwischenbilanz legt Deutschlands größtes Geldhaus heute (7.00 Uhr) vor.
Analysten rechnen damit, dass von knapp 1,7 Milliarden Euro Überschuss 1,44 Milliarden Euro auf die Aktionäre des Frankfurter Dax-Konzerns entfallen werden. Beide Werte lägen unter denen des dritten Quartals 2025.
Im Sommer des laufenden Jahres hatten sprudelnde Gewinne im Geschäft mit Wertpapieren und Währungen sowie bei der Begleitung von Börsengängen dem Institut einen Milliardengewinn auf Rekordniveau beschert.
Im Gesamtjahr 2025 hatte die Deutsche Bank mit gut 9,7 Milliarden Euro das bisher höchste Vorsteuerergebnis ihrer Geschichte erzielt. Unter dem Strich standen 6,1 Milliarden Euro Überschuss. Höher war der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn nur im Rekordjahr 2007 mit damals rund 6,5 Milliarden Euro.