Kriminalität

Durchsuchungen und Haftbefehle wegen Betrugs mit Teppichen

Sind minderwertige Teppiche überteuert verkauft worden? Gleich in drei Bundesländern rücken Ermittler aus, um den Verdacht zu klären.

Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand.

Saarbrücken/Trier/Langen (dpa) - Wegen Betrugs mit teuren Teppichen von minderer Qualität haben Ermittler im Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen mehrere Objekte durchsucht und zwei Haftbefehle vollstreckt. 

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Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll ein 49-jähriger Verdächtiger einer 90 Jahre alten Saarländerin mehrere minderwertige Teppiche zum Gesamtpreis von 40.000 Euro verkauft haben. Außerdem soll er die Frau dazu gebracht haben, ihm Wertgegenstände im hohen fünfstelligen Bereich zu überlassen, um sie für sie anzulegen. Eine Rückzahlung habe es aber nicht gegeben, teilte das Polizeipräsidium Saarland am Freitag weiter mit. 

Am Mittwoch wurden drei Objekte im Saarland sowie in Trier in Rheinland-Pfalz und in Langen in Hessen durchsucht. Dabei seien umfangreiche Beweismittel gefunden worden, berichteten die Ermittler. 

Gegen den 49-Jährigen und einen 69-jährigen Rechtsanwalt wurde Untersuchungshaftbefehle erlassen. Die beiden Männer wurden in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken gebracht.