Eintracht-Coach hadert mit Kolo-Muani-Abgang
Frankfurt/Main (dpa) - Der Abgang von Stürmerstar Randal Kolo Muani zu Paris Saint-Germain hat bei Eintracht Frankfurts Trainer Dino Toppmöller für Enttäuschung gesorgt. «Wenn man einen 95-Millionen-Spieler verliert und es kommt kein neuer Spieler dazu, ist das für jeden Trainer unglücklich. Ich habe keine Luftsprünge gemacht», sagte der 42-Jährige am Sonntag nach dem 1:1 im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln beim Streamingdienst DAZN.
Er sei «natürlich ein wenig geknickt» gewesen, räumte Toppmöller ein. Kurz vor dem Ende der Transferperiode hatten beide Vereine am späten Freitagabend eine Einigung über den Wechsel des 24 Jahre alten französischen Nationalspielers für 95 Millionen Euro erzielt. «Es war eine Wahnsinnsaktion. Wirtschaftlich war es ein No-Brainer», sagte Toppmöller dazu.
Ohne Kolo Muani wendeten die Hessen gegen Köln nur mit Mühe die erste Saison-Niederlage in der Fußball-Bundesliga ab. «Dass ein Stürmer fehlt, das ist ja Fakt. Das wird eine große Herausforderung für uns alle», sagte Toppmöller mit Blick auf die Saison.