Kriminalität

Ermittlungen dauern nach Gewalttat in Mannheimer Kiosk an

Blutspuren in einem Kiosk, Hubschraubereinsatz und nächtliche Großfahndung. Was bislang zu einer Gewalttat in der Mannheimer Innenstadt bekannt ist.

Noch in der Nacht sicherte die Polizei Spuren in dem Kiosk. Foto: René Priebe/dpa
Noch in der Nacht sicherte die Polizei Spuren in dem Kiosk.

Mannheim (dpa) - Nach einer Gewalttat in einem Mannheimer Kiosk dauern die Ermittlungen weiter an. Ein 39-Jähriger soll dabei am Samstagabend schwer verletzt worden sein, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. 

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Die Tat ereignete sich demnach gegen 19.00 im Quadrat G7 in der Innenstadt. Bereits in der Nacht waren Beamte der Spurensicherung in dem Kiosk zugange und stellten Beweise sicher. Videos zeigen Blut auf dem Boden des Geschäfts. Zu den Hintergründen der Tat machte die Polizei auch am Sonntagmorgen keine Angaben. Ebenso wollte ein Sprecher sich nicht äußern, ob bereits ein Verdächtiger gefasst ist. 

Fahndung in der Nacht legt Verkehr lahm

In der Nacht war es zu teils längeren Staus und Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen. Beamte kontrollierten im Stadtgebiet sämtliche Fahrzeuge. Auch die Konrad-Adenauer-Brücke und die Kurt-Schumacher-Brücke, die Mannheim mit der Nachbarstadt Ludwigshafen verbinden, waren betroffen. Eine Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, betonte ein Polizeisprecher in der Nacht.