Prozesse

Fahrlässige Tötung eines Ersthelfers: Gericht prüft Strafe

Ein Transporter rast in eine Unfallstelle. Ein Ersthelfer stirbt. Jetzt kommt es zur Berufungsverhandlung.

Der Eingang des Landgerichts und Amtsgerichts in Darmstadt. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Der Eingang des Landgerichts und Amtsgerichts in Darmstadt.

Darmstadt (dpa/lhe) - Weil er einen Ersthelfer auf der Autobahn 3 getötet und weitere Personen verletzt haben soll, steht ein 40 Jahre alter Mann am Dienstag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Darmstadt. Laut Staatsanwaltschaft und Polizei war der alkoholisierte Fahrer eines Transporters am 8. Mai 2022 um 4.30 Uhr mit rund 120 Kilometern pro Stunde in eine Unfallstelle hineingefahren. Er soll zwischen der Abfahrt Kelsterbach und dem Mönchhof-Dreieck einen Folgeunfall verursacht haben. Dabei starben ein Ersthelfer und acht Menschen wurden verletzt.

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Das Landgericht verhandelt in zweiter Instanz. Der Angeklagte war am 1. Februar 2023 vom Amtsgericht Groß-Gerau wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Angeklagter und Staatsanwaltschaft hatten Berufung eingelegt.