Betrug und Geldwäsche

Fake-Kryptowährung: Ermittler pfänden Ferrari

Ein Ferrari, Datenträger und zahlreiche Beweismittel: Zwei Männer sollen mit einer Fake-Kryptowährung mehrere hunderttausend Euro eingenommen haben.

Die Polizei ermittelt. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/dpa
Die Polizei ermittelt. (Symbolbild)

Karlsruhe (dpa/lsw) - Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts des Betrugs mit Fake-Kryptowährungen und Geldwäsche in mehreren Städten Baden-Württembergs hat die Polizei eine Vielzahl an Beweismitteln und Datenträgern sichergestellt. Nach Angaben von Generalstaatsanwaltschaft und Polizei pfändeten die Beamten dabei auch einen Ferrari. 

Demnach vollstreckten die Beamten am Dienstag die Durchsuchungsbeschlüsse an sechs Wohn- und Geschäftsobjekten in Bühl und Hügelsheim (beide Landkreis Rastatt), Baden-Baden, Sasbach (Ortenaukreis) und Karlsruhe.

Ermittlungen gegen zwei Männer

Die Ende 2025 eingeleiteten Ermittlungen richten sich den Angaben zufolge gegen zwei 28- und 35-jährige Männer. Sie sollen durch Betrug und Geldwäsche im Zusammenhang mit Kryptoanlageversprechen mindestens 200.000 Euro eingenommen haben. 

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Demnach sollen sie zwischen Mai 2021 und August 2021 im Internet und in sozialen Medien für eine eigene virtuelle Währung geworben haben. Den Anlegern sei suggeriert worden, dass es sich dabei um hochspekulative, aber sicher angelegte Investitionen handele, bei denen die Tatverdächtigen selbst keinen Zugriff auf die eingezahlten Gelder hätten. 

Den Angaben zufolge ergaben die Ermittlungen jedoch den Verdacht, dass weder eine Auszahlung noch die Möglichkeit einer Gewinnerzielung für die Getäuschten bestand. Die Auswertung der Beweismittel und Datenträger dauert an.