Mieten

Frankfurt bleibt eine der teuersten Städte für Studierende

Der «Studentenwohnreport» weiß, was eine kleine Wohnung oder eine WG kosten. Die schlechte Nachricht: Es wird nicht günstiger. Aber es gibt auch eine gute Nachricht aus Hessen.

Viele Studenten müssen tief in die Tasche greifen für eine Bleibe. (Archivbild) Foto: Christoph Schmidt/dpa
Viele Studenten müssen tief in die Tasche greifen für eine Bleibe. (Archivbild)

Frankfurt/Darmstadt (dpa/lhe) - Bezahlbare Buden für Studierende bleiben auch in Hessen knapp. Die Mieten für studentisches Wohnen sind im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Schnitt um 2,6 Prozent gestiegen, wie aus dem Studentenwohnreport 2026 des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Besonders stark verteuerten sich kleine Wohnungen unter 40 Quadratmetern mit einem Plus von 3,5 Prozent.

Frankfurt ist die drittteuerste Stadt

Am teuersten ist eine studentische Musterwohnung mit 30 Quadratmetern in München mit rund 880 Euro monatlich. Dahinter folgt Berlin mit 725 Euro. Auf Platz drei liegt Frankfurt, wo die durchschnittliche Studentenbude 721 Euro kostet. Für ein WG-Zimmer zahlt man am Main im Schnitt 674 Euro. 

In Darmstadt kostet die studentische Musterwohnung 599 Euro, das WG-Zimmer 492 Euro. Die südhessische Stadt liegt damit bundesweit im Mittelfeld. Andere hessische Hochschulstädte wurden nicht in die Untersuchung einbezogen.

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In Darmstadt wächst das Angebot

Am günstigsten ist Chemnitz mit rund 280 Euro. Die BAföG-Wohnkostenpauschale von 380 Euro reicht nur dort aus, um die Miete einer solchen Wohnung vollständig zu decken.

Der Report hat auch untersucht, wie sich das Angebot «in den studentischen Wohnsegmenten» entwickelt hat. Gut schnitt hier Darmstadt ab, wo das Angebot stieg. In Frankfurt hingehen sank es spürbar.