Drogen

Frankfurt will Süchtigen besser helfen

Crack hat die Drogenszene im Frankfurter Bahnhofsviertel verändert. Die Stadt will gegensteuern und sucht dafür eine Immobilie.

Frankfurt will eine Immoblilie für die Süchtigen suchen. (Symbolbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Frankfurt will eine Immoblilie für die Süchtigen suchen. (Symbolbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Stadt Frankfurt sucht nach einer Immobilie, um Crack-Süchtige im Bahnhofsviertel von der Straße zu holen. Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl (Grüne) kündigte «eine Weiterentwicklung des Frankfurter Wegs» an. 

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Vor 30 Jahren - im Dezember 1994 - wurde im Frankfurter Osten der erste offizielle Drogenkonsumraum Deutschlands eröffnet. Heute gibt es vier in der Stadt, die anderen liegen im Bahnhofsviertel. Bei der Gründung waren die Angebote vorwiegend auf Heroinabhängige ausgerichtet. 

Inzwischen ist Crack die dominierende Droge, «das offen auf der Straße in schnellen Intervallen geraucht wird und Menschen verelenden lässt», wie Voitl sagte. Um diesen Menschen besser helfen zu können, plane die Stadt ein Integriertes Drogen- und Suchthilfezentrum mit einem Konsumareal für Crack. «Unsere Drogenkonsumräume müssen noch stärker als bislang für aufgeputschte Crackkonsumierende fit gemacht werden.»