Buchmesse

«Frankfurter Appell» fordert Regulierung von KI

120 Verlage haben die Erklärung unterzeichnet. Sie fordern faire Lizenzierungsmodelle und die Durchsetzung des Urheberrechts.

Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Foto: Andreas Arnold/dpa
Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Frankfurt/Main (dpa) - Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels einen Aufruf zur Regulierung von KI veröffentlicht. Bereits 120 Verlage hätten den «Frankfurter Appell» bisher unterzeichnet, teilte der Börsenverein mit.

Die Erklärung richtet sich an die EU-Kommission, das EU-Parlament und die Bundesregierung. Die Unterzeichner fordern Transparenz über die für KI-Trainings genutzten Werke, faire Lizenzierungsmodelle und wirksame Instrumente zur Durchsetzung des Urheberrechts. 

KI-Unternehmen nutzten urheberrechtlich geschützte Werke ohne Einwilligung und Vergütung für das Training ihrer Systeme, sagte Börsenvereins-Vorsteher Sebastian Guggolz. Rechteinhaber müssten selbst aufwendig nach Belegen suchen und ihre Ansprüche in kostspieligen Verfahren durchsetzen. Er forderte «ein schnelles und entschiedenes Handeln der Politik».

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