Pharma

Fresenius Medical Care macht deutlich weniger Gewinn

Der Dialysekonzern muss zu Jahresbeginn Rückschläge hinnehmen. Dabei wirkt sich der laufende Umbau bei dem Unternehmen aus Bad Homburg aus.

Helen Giza, Vorstandsvorsitzende von Fresenius Medical Care, hat 2026 zum Übergangsjahr erklärt Foto: Boris Roessler/dpa
Helen Giza, Vorstandsvorsitzende von Fresenius Medical Care, hat 2026 zum Übergangsjahr erklärt

Bad Homburg (dpa) - Steigende Kosten und negative Wechselkurse haben die Gewinnentwicklung beim Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) gedämpft. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis kletterte im ersten Quartal um 2 Prozent auf 467 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Bad Homburg mitteilte. Ohne Währungseffekte hätte das Plus im Vergleich zum Vorjahr zehn Prozent betragen.

Unter dem Strich musste der Blutwäschespezialist deutliche Einbußen hinnehmen: So brach etwa der Konzerngewinn um 22 Prozent auf 118 Millionen Euro ein. Der Erlös sank um 6 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus aber 3 Prozent. 

Konzernchefin Helen Giza bestätigte die Geschäftsprognosen. Die Managerin hat 2026 zum Übergangsjahr erklärt, nachdem FMC noch 2025 einen satten Gewinnsprung hingelegt hatte. Grund sind unter anderem Kosten für die aktuell laufende Einführung eines modernen Dialysegeräts in den USA, in dem Giza aber eine Investition in eine bessere Zukunft sieht. Zugleich treibt FMC seine Sparmaßnahmen und die Verkleinerung seines Kliniknetzwerkes voran. Der Konzern zählte per Ende März knapp 290.000 Patienten, die in 3.539 Dialysekliniken weltweit behandelt wurden.

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