Vetternwirtschaft

Frohnmaier weist Vorwürfe von Vetternwirtschaft zurück

AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier verteidigt sich gegen Kritik: Seine Frau arbeitet für einen AfD-Abgeordneten, doch er hält den Vorwurf der Vetternwirtschaft für ungerechtfertigt.

AfD-Spitzenkandidat wehrt sich gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft. (Archivbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
AfD-Spitzenkandidat wehrt sich gegen Vorwürfe der Vetternwirtschaft. (Archivbild)

Stuttgart (dpa) - Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier, hat im Interview des SWR Vorwürfe der Vetternwirtschaft zurückgewiesen. «Man muss immer mal schauen, wie ist eigentlich jemand für eine Aufgabe qualifiziert, und per se zu sagen, nur weil man irgendwie aus der Familie kommt, darf der nicht mehr Politik machen oder für eine Partei arbeiten, das ist falsch», sagte er am Abend im SWR-Fernsehen. Es komme auf den Einzelfall an. Zuvor hatte er der Deutschen Presse-Agentur bestätigt, dass seine Frau für den AfD-Bundestagsabgeordneten Johann Martel arbeitet. Auch t-online hatte darüber berichtet. Frohnmaier ist auch Vize-Fraktionschef der AfD im Bundestag. 

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Derzeit sieht sich auch die AfD Sachsen-Anhalt mit Vorwürfen der Vetternwirtschaft in den eigenen Reihen konfrontiert. Diese hatte die Vorwürfe ebenfalls zurückgewiesen. In dem Bundesland waren zuletzt mehrere Fälle bekanntgeworden, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern bei anderen Bundestagsabgeordneten beschäftigt wurden.