Neue Bundesregierung

Gebürtiger Hesse Wildberger ist Bundesdigitalminister

Die neue Bundesregierung steht. Unter den Bundesministern befindet sich auch ein Hesse. Bisher war er Top-Manager.

Unter den 17 Bundesministern ist mit Karsten Wildberger auch ein gebürtiger Hesse (parteilos). Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa
Unter den 17 Bundesministern ist mit Karsten Wildberger auch ein gebürtiger Hesse (parteilos).

Berlin (dpa/lhe) - Der langjährige Top-Manager Karsten Wildberger (parteilos), gebürtige Gießener, ist neuer Bundesdigitalminister. Der bisherige Chef des Mutterkonzerns der Elektronikmarktketten Media Markt und Saturn wurde am Abend von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannt. 

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Impressum

Wildberger hat Physik in München und Aachen studiert und promoviert. Führungspositionen bekleidete Wildberger auch bei T-Mobile, Vodafone, E.ON und dem australischen Telekommunikationsunternehmen Telstar. Er hat sich intensiv mit der digitalen Transformation in der Wirtschaft beschäftigt.

Insgesamt sechs Hessen in Bundesregierung

Neben ihm sind künftig noch weitere Hessen im erweiterten Bundeskabinett: der aus dem Main-Kinzig-Kreis stammende Publizist Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister, der in Lorsch geborene langjährige Bundestagsabgeordnete Michael Meister als Staatssekretär im Bundeskanzleramt sowie der Fuldaer Michael Brand, der seit 2005 im Bundestag sitzt, als Staatssekretär (alle CDU). 

Auch für die SPD sind Hessen an der Regierung beteiligt: Natalie Pawlik aus Bad Nauheim (Wetterau) wird Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration. Hessens SPD-Frontmann Sören Bartol bleibt in der neuen Regierung Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.