Weltkriegsfolgen

Gefahr durch Munition bei Niedrigwasser – Experten warnen

Niedrige Wasserstände lassen in Seen und Flüssen Munition aus dem Zweiten Weltkrieg sichtbar werden. Wie sich Finder im Ernstfall richtig verhalten.

Niedrige Wasserstände lassen mitunter Munition in Flüssen und Seen sichtbar werden. (Symbolfoto) Foto: Jens Büttner/dpa
Niedrige Wasserstände lassen mitunter Munition in Flüssen und Seen sichtbar werden. (Symbolfoto)

Darmstadt (dpa/lhe) - Wer bei den derzeit niedrigen Wasserständen Munition in den Flüssen und Seen findet, sollte vorsichtig sein – es könnte sich um gefährliche Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. «Durch den jahrzehntelangen Einfluss der Witterung auf die Munition ist sie unberechenbar», sagte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes des Landes Hessen, Alexander Majunke. 

Verdächtige Gegenstände sollten niemals bewegt, berührt oder aufgehoben werden. Im Zweifelsfall solle der Kampfmittelräumdienst über den Polizei-Notruf «110» oder die Ordnungsbehörde der jeweiligen Kommune informiert werden. 

Munition war bei Kriegsende auch in Gewässern entsorgt worden.

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