Bilanz 2024

Geschäfte der Südwest-Industrie laufen schlechter

Die Wirtschaft schwächelt, das ist auch in der Industrie spürbar. Autohersteller, Maschinenbauer und Co. blicken zurück auf ein schwieriges Jahr.

Statistikamt: Erneutes Minus in der Industrie im Geschäftsjahr 2024. (Archivbild) Foto: Christoph Reichwein/dpa
Statistikamt: Erneutes Minus in der Industrie im Geschäftsjahr 2024. (Archivbild)

Fellbach (dpa/lsw) - Die Industrie im Südwesten hat im vergangenen Jahr erheblich Umsatz eingebüßt. Dieser sank im Geschäftsjahr 2024 preis- und arbeitstäglich bereinigt um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Landesamt in Fellbach auf Grundlage vorläufiger Daten mitteilte. Dabei war der Rückgang im Auslandsgeschäft größer als im Inlandsgeschäft. Schon 2023 war der Umsatz in der Industrie leicht geschrumpft.

Auch die Produktion lag - ebenfalls bereinigt - mit einem Minus von 6,7 Prozent deutlich unter dem Vorjahresniveau. Außerdem sank die Zahl der Aufträge den Statistikern zufolge um 5,2 Prozent. Sie spielen für das künftige Geschäft eine Rolle. Gründe für die negative Entwicklung in der Industrie seien die strukturellen und konjunkturellen Probleme der baden-württembergischen Industrie sowie rückläufige Entwicklungen in mehreren Branchen, hieß es.

Großes Umsatzminus bei elektrischer Ausrüstung

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Besonders hohe Umsatzeinbuße gab es den Angaben nach zum Beispiel bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen, wie Elektromotoren, Batterien oder Haushaltsgeräten. Dort sank der Umsatz demnach um 14,2 Prozent.