Eintracht Frankfurt

Glasner vergleicht Team mit Autohändler: Nichts abschenken

Frankfurts Trainer Oliver Glasner jubelt nach dem Spiel. Foto: Arne Dedert/dpa
Frankfurts Trainer Oliver Glasner jubelt nach dem Spiel.

Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner kann sich nicht vorstellen, wie im Vorjahr Bundesliga-Spiele für eine bessere Titelchance im Pokal hinten anzustellen. «Wir sind mitten im Kampf um die internationalen Plätze. Es gibt überhaupt keinen Grund, etwas abzuschenken», sagte Glasner am Dienstagabend nach dem 2:0-Erfolg im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Union Berlin auf eine entsprechende Frage.

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Der Europa-League-Sieger aus Hessen ist ein heißer Titelanwärter, gerade nach dem überraschenden Aus des deutschen Fußball-Meisters FC Bayern München gegen den SC Freiburg. Die Halbfinals finden am 2. und 3. Mai statt, das Endspiel am 3. Juni und damit eine Woche nach dem 34. Bundesliga-Spieltag. Im Vorjahr hatte die Eintracht die letzten Liga-Spiele vor dem internationalen Finale in Sevilla nur noch pflichtmäßig abgespult - und die Glasgow Rangers im Endspiel dann besiegt.

Das verdiente 2:0 gegen Union am Dienstagabend war Frankfurts erster Erfolg nach sieben Pflichtspielen ohne Sieg. Der Österreicher Glasner verglich die Situation bei der Eintracht mit der eines Autoverkäufers: «Wenn Du Autos produzierst: Je mehr Autos Du verkaufst, desto ruhiger ist es. Wenn Du gewinnst, ist es immer etwas einfacher.» Auf Frankfurt wartet am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein wichtiges Bundesliga-Spiel bei Bayer Leverkusen.