Friedrichshafen

Großbrand in Recyclinghof: Feuerwehrmann verletzt

Müllberge brennen, Rauch zieht durch Friedrichshafen – jetzt gibt es Entwarnung für die Bevölkerung. Doch ein Feuerwehrmann kam ins Krankenhaus.

Rund 260 Kräfte waren in der Nacht im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/dpa
Rund 260 Kräfte waren in der Nacht im Einsatz. (Symbolbild)

Friedrichshafen (dpa/lsw) - Bei einem Großbrand in einem Müllverwertungsbetrieb in Friedrichshafen im Bodenseekreis ist ein Feuerwehrmann verletzt worden. Wie die Stadt Friedrichshafen mitteilte, besteht inzwischen keine Gefahr mehr für die Bevölkerung.

Der Brand war in der Nacht zum Samstag in einer Lagerhalle und einem Außenlager des Recyclinghofs ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr standen große Mengen gelagerten Mülls in Flammen. Zeitweilig drohte das Feuer, auf weitere Lagerflächen sowie das Tanklager einer Betriebstankstelle überzugreifen. Die Feuerwehr habe eine Ausbreitung jedoch verhindert.

Nachlöscharbeiten dauern an

Ein Feuerwehrmann wurde mit Atemwegsproblemen und Kopfschmerzen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte gab es nicht. Rund 260 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Rettungsdiensten waren in der Nacht vor Ort. 

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Für die Nachlöscharbeiten wird der Müll mit Radladern aus der Halle gebracht und auseinandergezogen. Laut Feuerwehr können so verbliebene Glutnester gelöscht werden. Zum Schutz der Einsatzkräfte vor der starken Rauchentwicklung kommen Großventilatoren zum Einsatz.

In der Nacht hatte die Stadt Friedrichshafen die Bevölkerung vor der starken Rauchentwicklung gewarnt und gebeten, sich drinnen aufzuhalten und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Mittlerweile konnte das Feuer so weit eingedämmt werden, dass nach Angaben der Behörden keine Gefahr für die Bevölkerung mehr besteht. Wie es zu dem Brand kam, ist laut Feuerwehr bislang unklar.