Fußball-Bundesliga

Grünes Licht: Schalke wieder mit Gosens und El-Faouzi

Nach dem blutigen Zusammenprall gegen Köln kann Schalke in Hoffenheim wieder auf Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi setzen. Wie Trainer Miron Muslic die Rückkehr in einer schwierigen Phase bewertet.

Schalkes Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi (r) sind wieder eine Kaderoption für das Spiel in Hoffenheim. (Archivbild) Foto: Marius Becker/dpa
Schalkes Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi (r) sind wieder eine Kaderoption für das Spiel in Hoffenheim. (Archivbild)

Gelsenkirchen (dpa) - Der formschwache FC Schalke 04 kann im Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim wieder auf Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi bauen. «Robin hat heute die Fäden rausbekommen, Soufi ist seit ein paar Tagen schon mit Maske am Platz. Wir haben jetzt auch grünes Licht von der medizinischen Abteilung bekommen», sagte Trainer Miron Muslic vor dem Auswärtsspiel in der Fußball-Bundesliga an diesem Sonntag (19.30 Uhr/DAZN). 

Die beiden Spieler waren vor zwei Wochen beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln mit den Köpfen zusammengestoßen und blutend ausgewechselt worden. «Das ist natürlich gerade in diesen Zeiten, wo uns etliche Jungs fehlen, endlich wieder was Positives», sagte Muslic. Weiterhin noch keine Optionen sind Adrian Gantenbein, Ron Schallenberg sowie Moussa Sylla. Bei Sylla sei aber eine Rückkehr nach der Länderspielpause der «vorsichtig optimistische Plan». 

Muslic fühlt sich auf Schalke nicht unantastbar

Auf den Rückhalt von Verein und Fans angesprochen betonte Muslic: «Ich fühle mich nicht unantastbar und habe mich auch von Tag eins an nicht unantastbar gefühlt. Ich glaube, dass die Fans honorieren und respektieren, was wir gemeinsam hier die letzten 16 Monate auf die Beine gestellt haben.» Bei seinem Amtsantritt im Mai 2025 sei Schalke «gefühlt mit einem Bein in der 3. Liga» gewesen und «das Band zwischen den Fans zertrennt».

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Seit sechs Partien wartet S04 inzwischen auf einen Sieg und hat mit nur vier Toren aus acht Spielen die schwächste Offensive der fünf großen europäischen Fußballligen. «Wir haben momentan eine taffe Situation, eine schwierige Situation vor uns. Aber die war uns von Anfang an auch klar. Wir müssen und werden bis zum Schluss alles reinhauen, damit wir ein Teil der Bundesliga bleiben», ordnete Muslic ein.