Hessische Behörde warnt vor Baden in Flüssen und Seen
Unsichtbare Strömungen, plötzliche Kälte: Warum das Regierungspräsidium Gießen dazu rät, sich nur in ausgewiesenen Badeseen zu erfrischen.
Gießen (dpa/lhe) - Das Regierungspräsidium (RP) Gießen warnt vor Risiken beim Baden in Flüssen, Stau- sowie Baggerseen. Gebadet werden sollte in Freibädern oder ausgewiesenen Badeseen, teilte die Behörde mit. So sei der Aufenthalt in aktiven Baggerseen, in denen noch Sand und Kies abgebaut oder Material verfüllt werde, lebensgefährlich und daher verboten. In stillgelegten Baggerseen könnten Kaltwasser-Strömungen lebensgefährliche Kreislaufprobleme oder Krämpfe auslösen. Das Baden in Flüssen wie etwa der Lahn sei zwar erlaubt, diese würden jedoch nicht überwacht. Zudem solle die Strömung der fließenden Gewässer nicht unterschätzt werden.