Verbraucherpreise

Höchste monatliche Inflationsrate seit über einem Jahr

Zum vierten Mal in Folge steigt die monatliche Teuerungsrate in Hessen. Was kostet mehr - und was weniger?

Hessens Inflationsrate liegt im Januar bei 2,5 Prozent. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Hessens Inflationsrate liegt im Januar bei 2,5 Prozent. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - In Hessen war im Januar die Inflationsrate so hoch wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,5 Prozent im Vergleich zum Januar 2024, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Während die Energiepreise etwas sanken, trug der Preisanstieg bei Dienstleistungen merklich zur Teuerung bei.

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Damit zog die Inflationsrate in Hessen zum vierten Mal in Folge an. Höher war sie mit 3,5 Prozent zuletzt im Dezember 2023 gewesen. Im Dezember 2024 lag die Teuerungsrate bei 2,4 Prozent und im November 2024 bei 2,0 Prozent. 

Leicht gesunkene Preise bei Tankstellen 

Im Januar 2025 sanken die Energiepreise binnen Jahresfrist leicht um 0,3 Prozent. Diesel an der Tankstelle wurde um durchschnittlich 0,5 und Superbenzin um 0,3 Prozent billiger. Nahrungsmittel legten nach Angaben der Statistiker hingegen um 1,7 Prozent zu. 

Sogar um 4,9 Prozent wurden Dienstleistungen teurer. Dazu trug der Preisanstieg beim Deutschlandticket für Busse und Bahn im Nahverkehr am 1. Januar 2025 von monatlich 49 auf 58 Euro bei. Flugtickets verteuerten sich in Hessen sogar um 16,2 und Pauschalreisen um 6,8 Prozent. 

Mieten etwas gestiegen

Hessens Wohnungsmieten (Nettokaltmieten) lagen im Januar 2025 um 1,8 Prozent über dem Niveau des Vormonats. 

Im kurzfristigen Vergleich zum Dezember 2024 stiegen die Verbraucherpreise im Januar 2025 im Bundesland um 0,1 Prozent.