Gesundheit

Hoffnung in Wiesbaden: Aufhebung des Abkochgebots naht wohl

Leitungswasser in der Wiesbadener Innenstadt ohne jedes Risiko zu trinken, ist schon länger mit ungewohntem Aufwand verbunden. Warum könnte sich dies bald zum Besseren wenden?

Seit einigen Wochen bereitet das Bakterium Pseudomonas aeruginosa in Wiesbaden Probleme. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/Zentralbild/dpa
Seit einigen Wochen bereitet das Bakterium Pseudomonas aeruginosa in Wiesbaden Probleme. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Gute Nachrichten für Menschen in der Wiesbadener Innenstadt: Das wochenlange Abkochgebot für Trinkwasser könnte in den kommenden Tagen aufgehoben werden. Die jüngsten Proben seien unauffällig, teilte die hessische Landeshauptstadt mit. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte am Samstag (17. Oktober) über eine Aufhebung des Gebots entschieden werden.

Bereits seit dem 25. September seien die Wasserversorgungsbetriebe intensiv mit Untersuchungen und der Suche nach der Ursache beschäftigt. Zuvor war in der näheren Umgebung des Kurhauses ein Bakterium im Wasser festgestellt worden, das sich insbesondere auf kranker oder vorgeschädigter Haut sowie auf Schleimhäuten ansiedelt.

Ende des Abkochgebots an Bedingungen geknüpft

Für eine Aufhebung des Abkochgebots müssen nach Angaben der Stadt drei aufeinanderfolgende unauffällige Untersuchungsergebnisse von allen relevanten Entnahmestellen vorliegen.

Newsletter

Holen Sie sich den WNOZ-Newsletter und verpassen Sie keine Nachrichten aus Ihrer Region und aller Welt.

Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.