Zugunfall

ICE fährt bei Hanau in Schafsherde

Am Morgen muss ein Lokführer notbremsen - weil auf einmal eine Schafsherde auf den Gleisen steht. Nach einer Sperrung fahren die Züge jetzt wieder.

Die Schafsherde war laut Bundespolizei vermutlich ausgerissen. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe/dpa
Die Schafsherde war laut Bundespolizei vermutlich ausgerissen. (Symbolbild)

Hanau (dpa/lhe) - Ein ICE ist auf der Strecke zwischen Offenbach und Hanau mit einer wohl ausgebüxten Schafsherde zusammengestoßen. Bei dem Unfall am Morgen seien 10 bis 15 Schafe getötet worden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. In dem Zug saßen demnach um die 120 Fahrgäste, von denen niemand verletzt wurde. Der Zugfahrer musste notbremsen. Die Strecke wurde vorübergehend für mehrere Stunden gesperrt, ist nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsbundes aber inzwischen wieder frei. 

Wie genau die Herde auf die Gleise gelangt war, muss nach Angaben der Bundespolizei noch geklärt werden. Der Schäfer sei bereits am Bahnhof in Hanau angekommen. Dort wurde auch der ICE gereinigt, der nach dem Unfall in den Bahnhof gezogen worden war. Zunächst hatten mehrere Medien über den Unfall berichtet.