Wetter

Im Frühjahr nur halb so viel Regen wie üblich

Mehr als zwei Grad wärmer und hunderte Sonnenstunden on top: So war das Frühjahr 2025. Ein Wert gibt zu denken.

Trockenheit macht der Landwirtschaft zu schaffen. (Archivbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Trockenheit macht der Landwirtschaft zu schaffen. (Archivbild)

Offenbach (dpa/lhe) - Deutlich zu warm, extrem trocken und außergewöhnlich sonnig war das Wetter in diesem Frühjahr in Hessen. Die Durchschnittstemperatur lag bei exakt zehn Grad - das sind 2,2 Grad mehr als das langjährige Mittel der internationalen Referenzperiode 1961-1990, wie der Deutsche Wetterdienst auf Basis vorläufiger Zahlen bilanziert. 

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«Dominiert wurde die Witterung von länger anhaltender Trockenheit», berichten die Meteorologen in ihrer Frühjahrsbilanz. Bis zum Monatsende erwartet der DWD im Flächenmittel nur rund 93 Liter Niederschlag pro Quadratmeter – das entspricht nur knapp der Hälfte des Solls. «Damit zählt das Frühjahr zu den zehn niederschlagsärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen», so der DWD. 

Auch die Sonne zeigte sich überdurchschnittlich häufig: Mit rund 710 Stunden wird sich 2025 sogar den dritthöchsten Frühjahrswert in Hessen seit 1951 sichern. Die Vergleichsperiode hatte durchschnittlich 452 Sonnenstunden.