Landesjagdverband

Immer mehr Feldhasen auf Hessens Wiesen und Feldern

Ein Feldhase (Lepus europaeus) sitzt am frühen Morgen auf einer Wiese. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Ein Feldhase (Lepus europaeus) sitzt am frühen Morgen auf einer Wiese.

Bad Nauheim (dpa/lhe) - In Hessen gibt es immer mehr Feldhasen. Die Bestände hätten «in den vergangenen Jahren einen beeindruckenden Anstieg» gezeigt, teilte der Landesjagdverband (LJV) am Donnerstag in Bad Nauheim mit. Demnach werden inzwischen auf den Wiesen und Feldern pro 100 Hektar bis zu 180 Exemplare der kleinen Säugetiere gezählt. Allein zwischen Frühjahr 2022 und Herbst 2022 lag laut LJV der Zuwachs der Population bei rund 22 Prozent.

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Ursache für die zunehmende Verbreitung des Feldhasen ist den Angaben zufolge unter anderem die intensive Bejagung von Fressfeinden wie Fuchs, Rabenkrähe oder Waschbär. Auch habe sich der Lebensraum des Feldhasen insgesamt deutlich verbessert.

Seit mehr als 30 Jahren zählen die Jäger in Hessen zwei Mal im Jahr in ihren Revieren die Bestände der Tiere. Weil im Frühjahr das Gras noch flach ist, können Hasen dabei auf bis zu 170 Metern Entfernung sicher erkannt werden. Dazu werden die Tiere kurz nach der Dämmerung mit einem Scheinwerfer angeleuchtet - und an ihren rot reflektierenden Augen erkannt.