Umwelt

Immer noch Defizit beim Grundwasserbestand in Hessen

Wiesbaden (dpa/lhe) - Trotz des regnerischen Sommers hat sich der Grundwasserbestand in Hessen noch nicht von den vergangenen Trockenjahren vollständig erholt. «Um dieses Defizit im Grundwasser auszugleichen, sind ergiebige Niederschläge über einen deutlich längeren Zeitraum vonnöten», teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden am Freitag mit. Mit einer nachhaltigen und flächendeckenden Regenerierung sei erst in den Monaten November bis April zu rechnen, in dieser Zeit bilde sich üblicherweise das Grundwasser neu. Daher sei ein feuchter Winter wichtiger als ein feuchter Sommer.

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Von Januar bis August wurden den Angaben zufolge für Hessen 15 Prozent mehr Niederschläge verzeichnet als im langjährigen Durchschnitt, 37 Prozent hiervon fielen im Juli und August.