Industrie in Baden-Württemberg hat 44.300 Jobs verloren
Die Flaute bei Autoherstellern und im Maschinenbau trifft den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg spürbar. Welche Branchen besonders viele Stellen abbauen.
Fellbach (dpa/lsw) - Die Flaute bei den Autoherstellern und im Anlagen- und Maschinenbau hat weiterhin spürbar negative Auswirkungen auf die Jobs in der baden-württembergischen Industrie. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Arbeitsplätze um 44.300 im Vergleich zum Vorjahr ab, wie das Statistische Landesamt in Fellbach mitteilte. Dies ist ein Rückgang um 3,3 Prozent. Alleine der Kraftfahrzeug- und Maschinenbau bauten zusammen rund 21.100 Arbeitsplätze ab.
Die enormen Verluste im verarbeitenden Gewerbe konnten demnach nicht mehr durch die Dienstleistungsbetriebe im Südwesten aufgefangen werden, sodass die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 5.800 zurückging - ein Minus von 0,1 Prozent. Im Dezember 2025 waren rund 1,31 Millionen Menschen im verarbeitenden Gewerbe sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entspricht mehr als einem Viertel (26,5 Prozent) der insgesamt 4,95 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Baden-Württemberg.