Weihnachtsbraten

Keine Antibiotika-Rückstände im Gänsefleisch

Festtagsschmaus ohne Medikamente: Das Hessische Landeslabor nimmt importierte und heimische Gänse unter die Lupe - und hat gute Nachrichten für Verbraucher.

Das meiste Gänsefleisch wird importiert. (Archivfoto) Foto: Robert Michael/dpa
Das meiste Gänsefleisch wird importiert. (Archivfoto)

Gießen (dpa/lhe) - Bei der Untersuchung unter anderem von Gänsefleisch hat das Hessische Landeslabor (LHL) keine Rückstände von Antibiotika oder des Arzneimittels Kokzidiostatika gefunden. Es seien Geflügelproben aus dem europäischen Ausland und aus Hessen untersucht worden, teilte der LHL in Gießen mit. 

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Kokzidiostatika ist ein Medikament gegen Parasiten. Das meiste Gänsefleisch wird importiert, und zwar hauptsächlich aus Polen und Ungarn. In Deutschland werden jedes Jahr rund 12,5 Millionen Gänse gegessen – die meisten davon zwischen Martinstag und Heiligabend. Das entspricht einem Pro-Kopf-Verzehr von etwa 100 Gramm im Jahr.