Kion hebt Prognose nach zweitem Quartal erneut an
Frankfurt/Main (dpa) - Kion hat angesichts gut laufender Geschäfte im Gabelstapler-Geschäft die Jahresziele angehoben. Der Vorstand rechnet nun mit mindestens 11,4 Milliarden Euro Konzernumsatz statt bisher mindestens 11,2 Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen mitteilte. Das um Sonder- und Einmaleffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll mindestens 680 Millionen Euro betragen. Bislang standen mindestens 615 Millionen Euro auf dem Zettel.
Für den Geschäftsbereich mit Lieferkettenlösungen geht der Vorstand im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres von einem besseren zweiten Halbjahr aus, nachdem das Segment im zweiten Quartal nur knapp profitabel war.
In den drei Monaten bis Ende Juni verdiente Kion insgesamt im Tagesgeschäft 192,3 Millionen Euro, was auf Basis eines Umsatzes von gut 2,8 Milliarden Euro einer bereinigten operativen Marge von 6,8 Prozent entsprach. Die Frankfurter erhielten dabei zwar weit weniger Aufträge als vor einem Jahr, konnten aber trotzdem leicht wachsen und vor allem profitabler wirtschaften. Grund dafür ist, dass vor einem Jahr hohe Materialkosten und fehlende Preisklauseln in den Verträgen mit ihren Kunden die Marge belastet hatten.