Eishockey

Köln und Mannheim gewinnen auch zweites DEL-Viertelfinale

Der Hauptrunden-Sieger und der Mitfavorit sind noch zwei Erfolge vom Playoff-Halbfinale in der Deutschen Eishockey Liga entfernt. Zwei Teams können dagegen ausgleichen.

Nate Schnarr traf beim Kölner Erfolg gegen Schwenningen doppelt. (Archivbild) Foto: Silas Stein/dpa
Nate Schnarr traf beim Kölner Erfolg gegen Schwenningen doppelt. (Archivbild)

Köln (dpa) - Die Kölner Haie und die Adler Mannheim haben den nächsten Schritt in Richtung Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga getätigt. Der Hauptrunden-Sieger Köln bezwang die Schwenninger Wilds mit 4:2 und führt wie auch Mannheim nach dem 5:4 nach Verlängerung in Bremerhaven in der Viertelfinal-Serie mit 2:0. Vier Siege benötigt ein Team für den Halbfinal-Einzug. 

Der EHC Red Bull München (6:1 beim ERC Ingolstadt) und Meister Eisbären Berlin (2:1 gegen Straubing) konnten dagegen nach den Auftakt-Pleiten zum 1:1 ausgleichen.

Köln wieder mit Problemen

Die Kölner Haie hatten beim 4:2 (1:2, 1:0, 2:0) gegen Schwenningen wie schon beim 1:0-Auftaktsieg große Probleme. Der Außenseiter führte gleich zweimal, doch Köln hatte doch immer die passende Antwort. Nate Schnarr (15./43. Minute) traf für die Rheinländer doppelt. Spiel drei steigt an diesem Samstag (15.00 Uhr/Magentasport) in Schwenningen.

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Auch Mannheim ist seiner Favoritenrolle in Bremerhaven gerecht geworden. Beim umkämpften 5:4 (1:1, 2:3, 0:1, 1:0) nach Verlängerung traf Zach Solow (65.) in der Extraspielzeit für die Adler. Bremerhaven steht damit am Sonntag (16.30 Uhr/Magentasport) im dritten Aufeinandertreffen bereits unter Druck.

Ty Ronning hat Titelverteidiger Eisbären Berlin nach dem 1:5-Dämpfer in Straubing wieder zurück in die Serie geschossen. Der Kanadier sorgte mit seinen Treffern (14./21.) für einen 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)-Erfolg gegen die Tigers. Straubing hat am Sonntag (14.00 Uhr/Magentasport) Heimrecht.

München souverän

Deutlich verbessert zeigten sich auch die Münchner beim 6:1 (2:0, 0:0, 4:1) im Bayern-Derby in Ingolstadt. Nach dem furiosen 5:6 zu Beginn waren Tobias Rieder (11./55.), Chris DeSousa (18.), Jeremy McKenna, Maximilian Kastner (52.) und Taro Hirose (57.) für die Münchner erfolgreich. Sonntag (19.00 Uhr/Magentasport) geht es in München weiter.