Tourismus

Konsumzurückhaltung bremst Gästezahlen in Baden-Württemberg

Konsumzurückhaltung bremst die Entwicklung im Tourismus: Trotz leichtem Plus bei Ankünften sinken die Übernachtungszahlen in Baden-Württemberg.

Der Tourismus im Südwesten stagniert. (Archivbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Der Tourismus im Südwesten stagniert. (Archivbild)

Stuttgart (dpa/lsw) - Der Tourismus in Baden-Württemberg stagniert. Im ersten Halbjahr verzeichneten die Beherbergungsbetriebe knapp 11 Millionen Gästeankünfte, wie die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) in Stuttgart mitteilte. Dies sei ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewesen. Die Zahl der Übernachtungen ging um 1,3 Prozent auf 26,3 Millionen zurück.

TMBW-Geschäftsführerin Christine Schönhuber sagte, man freue sich, dass man das hohe Niveau des Vorjahres weitgehend halten konnte. «Auch im Tourismus spüren wir aktuell eine gewisse Konsumzurückhaltung. Dennoch bleibt die Reiselust insgesamt groß. Urlaubsreisen genießen weiterhin eine hohe Priorität.»

Der Verband meldete unter Berufung auf Daten des Statistischen Landesamtes weiter, dass im ersten Halbjahr 79 Prozent der Gäste aus dem Inland gekommen seien, 21 Prozent seien aus dem Ausland angereist. Bei den Übernachtungen habe der Anteil inländischer Gäste mit 81,2 Prozent etwas höher gelegen, da diese im Durchschnitt länger blieben als ausländische Reisende. Nach Angaben von Schönhuber dürfte das langanhaltende Sommerwetter die Nachfrage in der Hauptsaison stabil gehalten haben.

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