Gesundheitssystem

Krankenhausstatistik: Mehr Fälle, kürzere Aufenthalte

Die Zahl der Krankenhausaufenthalte in Hessen ist 2024 leicht gestiegen, gleichzeitig verkürzt sich die Verweildauer etwas. Wie sich Personal und Bettenkapazitäten entwickelt haben.

In Hessens Krankenhäusern waren 2024 mehr Menschen beschäftigt als noch ein Jahr zuvor. (Symbolbild) Foto: Soeren Stache/dpa
In Hessens Krankenhäusern waren 2024 mehr Menschen beschäftigt als noch ein Jahr zuvor. (Symbolbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Im Jahr 2024 sind mehr Patientinnen und Patienten vollstationär in hessischen Kliniken behandelt worden als noch im Vorjahr. Wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte, stiegen die Fallzahlen um 2,5 Prozent auf 1,26 Millionen Menschen. Anders fällt der Vergleich zum Vor-Corona-Niveau von 2019 aus, als diese Summe um etwa 7,9 Prozent höher lag. 

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Grundlage der Daten sind Zahlen aus den 150 hessischen Krankenhäusern. Dort waren zum Ende des vergangenen Jahres laut Statistik 91.628 Männer und Frauen beschäftigt – 3,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Ein Krankenhausaufenthalt dauerte in Hessen 2024 durchschnittlich 7,2 Tage (2023: 7,3 Tage), wie das Landesamt weiter mitteilte. In den Einrichtungen standen demnach im Durchschnitt des zurückliegenden Jahres 35.060 Betten zur Verfügung, rund 220 mehr als noch 2023. Die Bettenauslastung ging im selben Zeitraum um 0,3 Prozentpunkte auf 70,6 Prozent zurück.