KSC verurteilt Pyro-Aktion bei Heimspiel gegen Heidenheim
Beim Baden-Württemberg-Duell wird auf den Rängen des Wildparks ordentlich gezündelt. Knapp eine Woche später analysieren Club, Stadt und Polizei die Vorfälle noch mal - und äußern deutliche Kritik.
Karlsruhe (dpa/lsw) - Der Karlsruher SC hat das flächendeckende Abbrennen von Pyrotechnik bei seinem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (2:1) scharf verurteilt. Fans beider Mannschaften hatten vor der Partie in der 2. Fußball-Bundesliga am vergangenen Samstag eine große Anzahl an Leuchtfackeln gezündet. Nach derzeitigem Stand seien zwei Menschen unmittelbar davon verletzt und daraufhin ärztlich behandelt worden, teilte der Club mit.
Sicherheitskonzept wird überprüft
Die Stadt Karlsruhe, die Polizei und der KSC hätten den Vorfall zum Anlass genommen, diesen in einem gemeinsamen Gespräch kritisch zu beleuchten. «Das Abbrennen von Pyrotechnik - zumal in diesen Mengen - ist nicht hinnehmbar, birgt erhebliche Gefahren für die Zuschauerinnen und Zuschauer und widerspricht dem gemeinsamen Verständnis eines friedlichen und störungsfreien Spieltags», teilten Club und Behörden mit.
Einzelne Aspekte des Sicherheitskonzepts würden analysiert und gegebenenfalls angepasst. «Die Sicherheit und Gesundheit der Zuschauerinnen und Zuschauer müssen gewährleistet sein - bei jedem Spiel», appellierten Stadt, Polizei und KSC.