Lebensgefahr: Menschen springen von Eisenbahnbrücke in Donau
Während auf einer Eisenbahnbrücke nahe Fridingen a. d. Donau ein Zug unterwegs ist, springen mehrere Personen in den Fluss. Die Bundespolizei warnt: Das ist verboten - und lebensgefährlich.
Fridingen an der Donau (dpa/lsw) - Mehrere Menschen sind von einer Eisenbahnbrücke in die Donau gesprungen, während auf der Brücke ein Zug fuhr. Ein Lokführer meldete den Vorfall bei Fridingen an der Donau (Landkreis Tuttlingen), wie die Bundespolizei mitteilte. Eine Vollbremsung musste der Lokführer nicht einlegen.
Als die Beamten eintrafen, waren die Beteiligten schon weg. Die Bundespolizei wies nachdrücklich darauf hin, dass solche Aktionen lebensgefährlich sind - und verboten. «Beim unbefugten Betreten von Bahnanlagen besteht stets akute Gefahr durch den laufenden Bahnbetrieb. Hinzu kommen unberechenbare Strömungen oder, bei den aktuellen Pegelständen, Untiefen in der Donau», hieß es.
Wie hoch die Brücke ist, ist nicht bekannt. Auch zum Wasserstand der Donau an dieser Stelle liegen keine Informationen vor.