Ungewöhnliches Hindernis

Liegestühle auf den Gleisen bremsen Zug aus

Auch eine Gefahrenbremsung kann nicht verhindern, dass bei Konstanz ein Zug gegen Liegestühle prallt. Glücklicherweise wird niemand verletzt. Der Fall beschäftigt nun die Bundespolizei.

Wie kamen die Liegestühle auf die Gleise? Zu dieser Frage hat die Bundespolizei die Ermittlungen übernommen. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe/dpa
Wie kamen die Liegestühle auf die Gleise? Zu dieser Frage hat die Bundespolizei die Ermittlungen übernommen. (Symbolbild)

Konstanz (dpa/lsw) - Liegestühle auf den Gleisen haben bei Konstanz einen Nahverkehrszug ausgebremst. Die etwa 200 Fahrgäste und das Zugpersonal wurden nicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Triebfahrzeugführer habe auf dem Weg nach Singen das Hindernis auf den Gleisen erkannt und eine Gefahrenbremsung eingeleitet. «Verhindern konnte er die Kollision dadurch jedoch nicht mehr», hieß es. 

Die Liegestühle hätten sich dermaßen unter dem Zug verkeilt, dass eine Weiterfahrt zunächst unmöglich war. Nachdem Fachleute die Sonnenliegen entfernt hatten, rollte der Zug bis zum Haltepunkt Wollmatingen, wo die Fahrgäste aussteigen konnten, wie die Polizei mitteilte. 

Die Gleise waren demnach rund zwei Stunden gesperrt. Eine Schadenshöhe ist den Angaben noch unbekannt. Zu der Frage, wie die Liegestühle auf die Gleise kamen, ermittelt die Bundespolizei.

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