Sozialministerin

Lucha fordert grünes Licht für Kindergrundsicherung

Stuttgart (dpa/lsw) - Der baden-württembergische Sozialminister Manne Lucha hat grünes Licht für die im Bund geplante Kindergrundsicherung gefordert. «Sie wird das Antragsverfahren für viele familienbezogene Leistungen vereinfachen und damit Familien entlasten», erklärte der Grünenpolitiker am Sonntag in Stuttgart anlässlich des Tages der Familie. Im Land setzt er insbesondere auf ein Netz zur Vorbeugung gegen Kinderarmut.

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Von 2025 an sollen dem Plan der Berliner Ampel-Koalition zufolge diverse staatliche Leistungen vom Kindergeld über den Kinderzuschlag bis hin zur finanziellen Unterstützung für Klassenfahrten gebündelt werden. Rund jedes fünfte Kind ist in Deutschland nach früheren Angaben armutsgefährdet. Das soll sich mit der Reform ändern, wie es im Koalitionsvertrag heißt.

Lucha hatte bereits unlängst mitgeteilt, das Netz zur Vorbeugung gegen Kinderarmut auszubauen. «Wir wollen bis 2030 ein flächendeckendes Netz in allen Stadt- und Landkreisen etablieren.», Bisher gebe es Standorte in der Hälfte der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise.