Malaria am Flughafen: Vier Mitarbeiter infiziert
Eine eingeflogene Mücke hat im Frankfurter Flughafen zugestochen, mehrere Menschen erkrankten. Welche Symptome bei Malaria auftreten können.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Vier Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens haben sich mit Malaria infiziert. Übertragen worden sei die Tropenkrankheit durch eine im Flieger mitgereiste Mücke, sagte ein Flughafensprecher. Trotz Sicherheitsmaßnahmen könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich eine Mücke etwa in der Fracht verstecke und beim Erblicken des Tageslichts zusteche. Die betroffenen Mitarbeiter hatten unter anderem in der Gepäckabfertigung gearbeitet, vermutlich infizierten sie sich Anfang der Woche. Ob sie sich im Krankenhaus befinden, konnte der Sprecher nicht mitteilen.
Der letzte Malaria-Fall am Frankfurter Flughafen wurde im Jahr 2023 notiert. Auch an anderen Flughäfen kommt es laut Sprecherangaben immer wieder vereinzelt zu solchen Vorfällen.
Fieber und Schüttelfrost
Malaria ist laut früheren Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine lebensbedrohliche Krankheit, wenn sie nicht behandelt wird. Sie wird durch bestimmte Mückenarten auf Menschen übertragen. Milde Symptome sind Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen. Es kann aber auch zu Verwirrtheit, Krampfanfällen und Atembeschwerden führen.