Baden-Württemberg

Maschinenbau im Südwesten: Neugeschäft geht deutlich zurück

Ein Triebwerk wird von einem Arbeiter in einer Montagehalle begutachtet. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa
Ein Triebwerk wird von einem Arbeiter in einer Montagehalle begutachtet.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Maschinenbauerinnen und Maschinenbauer im Südwesten haben mit einem deutlichen Rückgang bei den Bestellungen zu kämpfen. Die Branche spüre, dass das Neugeschäft deutlich nachlasse, sagte Dietrich Birk, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Baden-Württemberg, am Dienstag auf einer Pressekonferenz des Verbandes.

Die Gründe für den Rückgang sind laut VDMA vielschichtig. Mitverantwortlich ist demnach einerseits die Zinsentwicklung und damit die höheren Finanzierungskosten und andererseits die Frage, wie die Weltwirtschaft insgesamt weiterläuft. Von Januar bis März 2023 verbuchte die Branche in Baden-Württemberg real 15 Prozent weniger Bestellungen als im Vorjahr.

Für 2023 geht der Verband davon aus, dass die Auftragslage im Laufe des Jahres wieder besser wird, und er hofft, dass das Geschäft zum dritten und vierten Quartal anzieht. Mit Blick auf den Umsatz gehe man preisbereinigt aber für dieses Jahr eher von einer «Seitwärtsbewegung» - möglicherweise auch von einem leichten Minus - aus, sagte Birk. Dies werde sicherlich auch die Ergebnisse belasten.