Gesundheitspolitik

Ministerin appelliert: «Organspende kann Leben retten»

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags ruft Hessens Gesundheitsministerin zu mehr Spendenbereitschaft auf.

Diana Stolz (CDU), Hessens Gesundheitsministerin, ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. (Archivbild) Foto: Arne Dedert/dpa
Diana Stolz (CDU), Hessens Gesundheitsministerin, ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. (Archivbild)

Wiesbaden (dpa/lhe) - In Hessen gibt es zu wenig Organspender. Jeder könne in die Lage kommen, ein lebenswichtiges Organ zu benötigen, sagte Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU). Eine Organspende könne daher Leben retten. «Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen ihren Willen in dieser wichtigen Frage hinterlegen. Informieren Sie sich und treffen Sie eine Entscheidung», appelliert Stolz.

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In Hessen warten nach Angaben des Ministeriums 627 Patientinnen und Patienten auf ein Spenderorgan. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres gab es laut Deutscher Stiftung Organtransplantation (DSO) in Hessen 26 Organspenden - und damit elf weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Laut Gesundheitsministein könne die Widerspruchslösung ein Instrument sein, um mehr Menschen zu einer Spende zu bewegen. Am 7. Juni findet der bundesweite Tag der Organspende statt.