Prozess um grausigen Fund

Mutter vor Gericht – Toter Säugling in Kühltruhe entdeckt

Ein getötetes Baby in der Tiefkühltruhe: Die Beweggründe der Mutter bleiben rätselhaft. Erfährt man in dem Prozess mehr zum möglichen Hintergrund?

Vor dem Landgericht Fulda wird ein ungewöhnlicher Fall verhandelt. (Archivbild) Foto: Michael Bauer/dpa
Vor dem Landgericht Fulda wird ein ungewöhnlicher Fall verhandelt. (Archivbild)

Fulda (dpa/lhe) - Vor dem Landgericht Fulda beginn ein Totschlagsprozess gegen eine Mutter, die ihren Säugling getötet und die Leiche in die Tiefkühltruhe gelegt haben soll. Warum sie das tat, ist nach Gerichtsangaben weiterhin unklar. 

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Die Tat ereignete sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft «zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen Januar 2022 und April 2024» in der Wohnung der Frau in Bad Hersfeld oder nach deren Umzug in einem Wohnhaus in Heringen (Landkreis Hersfeld-Rotenburg). Das neugeborene Mädchen sei «voll ausgereift und lebensfähig» gewesen. 

Ermittlungen gegen Lebensgefährten eingestellt

Das Ermittlungsverfahren gegen den ebenfalls beschuldigten Lebensgefährten der Angeschuldigten war wegen mangelnden Tatverdachts eingestellt worden. Es habe nicht nachgewiesen werden können, dass er von der Schwangerschaft gewusst habe oder bei der Geburt anwesend gewesen sei, erklärte die Staatsanwaltschaft.