Neueröffnung

Nach Brand im «Miramar»: Dann soll die Therme wieder öffnen

Der Brand in dem Weinheimer Erlebnisbad Ende 2024 führte zu massiven Schäden. Aber die Wiedereröffnung des Spaßbades verzögerte sich mehrfach. Nun gibt es einen neuen Zeitplan für die Therme.

Das Erlebnisbad «Miramar» in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) will nach dem Millionenbrand Ende 2024 die Therme im Sommer wieder öffnen. (Archivbild) Foto: Markus Lenhardt/dpa
Das Erlebnisbad «Miramar» in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) will nach dem Millionenbrand Ende 2024 die Therme im Sommer wieder öffnen. (Archivbild)

Weinheim (dpa/lsw) - Rund eineinhalb Jahre nach dem Brand mit Millionenschaden soll im Sommer die Therme des Spaßbades «Miramar» in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) wieder öffnen. Laut Geschäftsführer Nicolas Steinhart soll dies bis zu den Sommerferien in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg geschehen - also spätestens Ende Juni. Zuletzt war von Ende 2025 als Eröffnungstermin die Rede gewesen.

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Das Spaßbad selbst hatte bereits im Juni 2025 wieder geöffnet - allerdings ohne die Therme. Bei dem Brand in der Salz- und Kristalltherme Ende 2024 war das Freizeitbad teilweise zerstört worden. Abschließende Untersuchungen hätten ergeben, dass ein technischer Defekt zu dem Feuer geführt habe, sagte ein Sprecher der Therme. Der Schaden wurde mit mehr als 20 Millionen Euro angegeben. 

Renovierungsarbeiten schreiten voran - Dach ist geschlossen

Auch die Wiedereröffnung des Spaßbades war mehrfach verschoben worden, weil die Schäden durch den Brand größer gewesen waren, als zuvor angenommen. Zum Stand der Renovierungsarbeiten an der Therme sagte Steinart laut einer Mitteilung: «Das Dach ist inzwischen geschlossen, aktuell wird dort die Photovoltaikanlage installiert.» 

Die Arbeiten seien mittlerweile beim Innenausbau angekommen. Insgesamt würden rund acht Millionen Euro investiert. Das Bad hatte bereits früher mitgeteilt, den Bereich baugleich mit der ursprünglichen Therme wiederzuerrichten.

Montage der Glasfassade steht an

«Unter anderem beginnen jetzt Fliesenarbeiten und Trockenbau, parallel läuft die technische Ausstattung weiter», sagte Steinhart demnach weiter. «Als nächster großer Schritt steht die Montage der Glasfassade an – damit wird der Baufortschritt auch von außen deutlich sichtbar.»

Bis zu dem Brand hatten laut Betreiber jährlich im Schnitt bis zu 700.000 Menschen das «Miramar» besucht. Neben Saunalandschaft und Erlebnisbad mit zahlreichen Rutschen bietet es einen Außenbereich mit Sandstrand an einem See.