Großeinsatz

Nach Einsatz im Einkaufszentrum: Viele suchen Hilfe

Nach dem Einsatz im Frankfurter Einkaufszentrum suchen viele Betroffene Unterstützung. Die Stadt meldet zahlreiche Hilfegesuche bei der Psychosozialen Notfallversorgung.

Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Im Fokus stehen vier Unbekannte. (Archivbild) Foto: Boris Roessler/dpa
Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Im Fokus stehen vier Unbekannte. (Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Nach dem Großeinsatz am Samstag in einem Frankfurter Einkaufszentrum haben zahlreiche Menschen die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) der Stadt in Anspruch genommen. Am Tag selbst waren es laut Stadt etwa 50 Menschen, denen vor Ort geholfen wurde. 

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Am Sonntag wurde zudem eine Hotline für Betroffene geschaltet - bei dieser gab es ebenfalls Gespräche. Die PSNV hilft Menschen in kritischen Lebenssituationen, insbesondere bei psychischen Schocks ohne körperlichen Verletzungen, mit der Belastung zurechtzukommen.

Stundenlanger Einsatz

Zeugen hatten am Samstagnachmittag die Knallgeräusche in dem Gebäude gemeldet. Daraufhin war der Bereich um das Einkaufszentrum weiträumig abgesperrt worden. Wie ein dpa-Fotograf berichtete, standen Polizisten mit Maschinenpistolen vor dem Gebäude. Spezialkräfte durchsuchten mit vorgehaltener Waffe jedes Ladengeschäft einzeln. 

Nach Angaben der Polizei gibt es zum jetzigen Zeitpunkt keine neuen Informationen. «Die Ermittlungen richten sich aktuell vornehmlich gegen vier unbekannte Personen», teilte ein Sprecher auf dpa-Anfrage mit. Aktuell werde eine Vielzahl von Beweismitteln ausgewertet. Darunter Videomaterial und Zeugenaussagen.