Nach Spekulationen: Frankfurts Krösche ohne Wechselgedanken
Markus Krösche betont, dass er sich keine Gedanken über einen Wechsel macht. Statt in die Zukunft zu schauen, blickt der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt lieber auf die Gegenwart.
Mainz (dpa) - Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche beschäftigt sich nach eigenen Aussagen derzeit nicht mit Abwanderungsgedanken vom hessischen Fußball-Bundesligisten. «Ich bin kein Typ, der jetzt irgendwie die nächsten Schritte plant. Ich bin im Heute und Hier. Und ich bin total gerne bei Eintracht Frankfurt», antwortete der 45-Jährige im ZDF-Sportstudio auf die Frage zu den Spekulationen um seine persönliche Zukunft. «Ich versuche, meinen Job so gut wie möglich zu machen. Alles andere interessiert mich eigentlich gar nicht.»
Krösche hat bei Eintracht Frankfurt noch einen bis 2028 laufenden Vertrag. «Ich bin jetzt fast fünf Jahre in Frankfurt - was für einen Sportvorstand in der heutigen Zeit schon eine sehr, sehr lange Zeit ist», sagte er vor dem Bundesligaspiel der Frankfurter beim FSV Mainz 05 (Sonntag, 15.30 Uhr DAZN). «Wir haben sehr, sehr viele erfolgreiche Zeiten zusammen gehabt.»
Eintracht hinter den eigenen Ansprüchen
Mit seiner Transferpolitik hat Kaderplaner Krösche in den vergangenen Jahren nicht nur immer wieder große Erlöse in die Eintracht-Kassen gespült, sondern den Club auch zu sportlichen Erfolgen geführt. «Wir haben die Europa League zusammen gewonnen, wir waren im Champions-League-Achtelfinale, wir waren im Pokalfinale», sagte Krösche.
In dieser Saison bleiben die Hessen allerdings bislang hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Die Frankfurter sind Tabellensiebter und müssen um die angepeilte Europapokal-Qualifikation bangen.