Bahnhofsviertel

Nach tödlichen Polizeischüssen: Verfahren eingestellt

Ein Mann bedrohte im Rotlichtviertel zwei Prostituierte, er wurde von einem Polizisten erschossen. Die Behörden ermittelten gegen den Beamten.

Knapp zwei Jahre nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen jungen Mann im Frankfurter Bahnhofsviertel ist das Ermittlungsverfahren gegen den Beamten eingestellt worden. Illustration Foto: Andreas Arnold/dpa
Knapp zwei Jahre nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen jungen Mann im Frankfurter Bahnhofsviertel ist das Ermittlungsverfahren gegen den Beamten eingestellt worden. Illustration

 

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Frankfurt/Main (dpa) - Knapp zwei Jahre nach den tödlichen Polizeischüssen auf einen jungen Mann im Frankfurter Bahnhofsviertel ist das Ermittlungsverfahren gegen den Beamten eingestellt worden. Der Polizist habe in Notwehr gehandelt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Im August 2022 hatte ein 23 Jahre alter Mann in einem Hotel im Rotlichtviertel zwei Prostituierte mit einem Messer bedroht. Bei dem folgenden Polizeieinsatz verletzte er einen Polizeihund mit dem Messer schwer. Die Situation eskalierte und Schüsse fielen. Dabei wurde der 23-Jährige unter anderem am Kopf getroffen, er war sofort tot.