Notfälle

Ob Unfall oder Infarkt: Bei «Christoph 28» zählt jeder Flug

Wie oft kommt der ADAC-Rettungshubschrauber in Hessen zum Einsatz und bei welchen Notfällen ist er besonders gefragt? Die aktuellen Zahlen aus Fulda geben Einblicke.

In Fulda ist der einzige Luftrettungshubschrauber des ADAC in Hessen stationiert. Er fliegt auch zu Einsätzen nach Bayern und Thüringen. (Symbolbild) Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
In Fulda ist der einzige Luftrettungshubschrauber des ADAC in Hessen stationiert. Er fliegt auch zu Einsätzen nach Bayern und Thüringen. (Symbolbild)

Fulda (dpa/lhe) - Der hessische ADAC-Rettungshubschrauber «Christoph 28» ist im vergangenen Jahr bei 1.279 Einsätzen unterwegs gewesen. Das waren etwa so viele wie 2024, als der Hubschrauber 1.287 Mal ausrückte, wie der ADAC mitteilte. 

WNOZ WhatsApp-Kanal

Die Weinheimer Nachrichten und Odenwälder Zeitung auf WhatsApp! Aktuelle Nachrichten aus deiner Region. Die Top-Themen jeden Mittag frisch auf dem WhatsApp-Kanal.

Impressum

Am häufigsten wurde der in Fulda stationierte Helikopter zu Unfällen (36 Prozent) oder bei Notfällen im Zusammenhang mit dem Herz-Kreislauf-System wie etwa Herzinfarkten (29 Prozent) gerufen.

Nach Angaben der ADAC Luftrettung war Hessen mit 1.100 Einsätzen im vergangenen Jahr das Haupteinsatzgebiet von «Christoph 28». An zweiter Stelle stand Bayern (112 Einsätze), dann folgte Thüringen (57 Einsätze). 

«Christoph 28» ist seit 1984 am Klinikum Fulda stationiert und hessenweit der einzige ADAC-Rettungshubschrauber. In der Regel besteht ein Stationsteam den Angaben zufolge aus drei Piloten, fünf Notfallsanitätern und 15 Notärzten. Während des Einsatzes selbst sind immer ein Pilot, ein Notfallsanitäter und ein Notarzt an Bord.

Weitere Luftrettungszentren anderer Betreiber in Hessen befinden sich in Frankfurt, Kassel, Gießen und Reichelsheim (Wetteraukreis). Für diese liegen der Deutschen Presse-Agentur noch keine Zahlen aus dem vergangenen Jahr vor.

Deutschlandweit weniger Einsätze

Bundesweit war die ADAC-Luftrettung nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr bei 48.908 Einsätzen unterwegs. Das bedeutet einen leichten Rückgang im Vergleich zu 2024 (49.048).