Tod im Urlaub

Opfer von Wanderunfall auf Mallorca stammt aus Osthessen

Ein 67-Jähriger aus Poppenhausen verunglückt bei einer Wanderung auf Mallorca tödlich. Die Bürgermeisterin seines Heimatorts zeigt sich bestürzt.

Ein Wanderer aus Osthessen ist auf Mallorca in den Tod gestürzt. (Symbolbild) Foto: Manuel Meyer/dpa-tmn
Ein Wanderer aus Osthessen ist auf Mallorca in den Tod gestürzt. (Symbolbild)

Poppenhausen (dpa/lhe) - Bei dem Opfer eines Wanderunfalls in der vergangenen Woche auf Mallorca handelt es sich um einen Mann aus dem osthessischen Poppenhausen. Das bestätigt die Bürgermeisterin der Gemeinde im Kreis Fulda, Alexandra Ballweg (parteilos). «Es tut uns allen sehr leid. Er war ein hilfsbereiter und freundlicher Mann», sagt sie über den 67-Jährigen. Zuvor hatte die «Fuldaer Zeitung» darüber berichtet.

Der Mann war am vergangenen Donnerstag nach Angaben der spanischen Polizei als Teil einer elfköpfigen Wandergruppe in der Nähe des beliebten Bergdorfs Valldemossa im Westen der Urlaubsinsel unterwegs. Er habe mit dem Tempo der anderen Wanderer nicht mithalten können und sei zurückgefallen. Als die Gruppe sein Fehlen bemerkte, sei sie umgekehrt, um ihn zu suchen.

Derzeit viele Wanderer aus Deutschland auf Mallorca

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Schließlich hätten sie ihn am Fuße eines 30 bis 40 Meter tiefen Abhangs gesichtet und den Notruf gewählt, teilte die Polizei weiter mit. Rettungssanitäter konnten demnach jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Der Frühling mit seinen noch milden Temperaturen ist eine beliebte Zeit für Radfahrer und Wanderer auf Mallorca. Derzeit sind viele deutsche Urlauber auf der Insel unterwegs.